Multiplikator*innen-Schulung im Rahmen von „Youth Voices Rising“

geschrieben am: 23. Februar 2026

Kategorie: Allgemein

Im Rahmen des Projekts Youth Voices Rising fand vom 14. bis 19. Februar 2026 auf der Burg Liebenzell eine internationale Multiplikator*innen-Schulung statt.

Unter dem Titel „Multiplier Training for Local Lobbyists“ kamen 24 engagierte junge Menschen aus 5 europäischen Ländern zusammen, um sich intensiv mit lokaler Interessenvertretung und zivilgesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen. Ziel der Schulung war es, die Teilnehmenden als Multiplikator*innen zu stärken, sodass sie ihr Wissen in ihren lokalen Communities weitergeben und andere junge Menschen zur aktiven Beteiligung motivieren können.

Im Mittelpunkt standen dabei sowohl fachliche Inhalte als auch methodische Kompetenzen. Die Teilnehmenden setzten sich unter anderem damit auseinander, wie lokale Entscheidungsprozesse funktionieren, wie relevante Akteuri*nnen und Machtstrukturen analysiert werden können und wie wirkungsvolle Advocacy-Strategien entwickelt werden. Gleichzeitig wurden ihre Fähigkeiten als Trainer*innen gestärkt, um eigene Workshops und Trainings konzipieren und durchführen zu können.

Die Schulung basierte auf Methoden der non-formalen Bildung und verband theoretischen Input mit praxisnahen Übungen. Durch Simulationen, Rollenspiele, Gruppenarbeiten und Peer-Learning entstand ein lebendiger Lernraum, in dem Erfahrungen aus unterschiedlichen Ländern geteilt und reflektiert wurden. Dieser interkulturelle Austausch trug wesentlich dazu bei, neue Perspektiven zu gewinnen und voneinander zu lernen.

Ein zentrales Anliegen des Trainings war es, die Teilnehmenden darin zu unterstützen, konkrete Folgeaktivitäten in ihren jeweiligen lokalen Kontexten zu planen. So sollen die erlernten Inhalte nachhaltig wirken und junge Menschen vor Ort dazu befähigt werden, sich aktiv in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen.

Mit der Multiplikator*innen-Schulung auf Burg Liebenzell wurde ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, junge Menschen als aktive Gestalter*innen ihrer Gesellschaft zu stärken und ihre Stimmen auf lokaler Ebene hörbar zu machen